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Studer B67 MKI Teil 1

 

Hier meine STUDER B67 MKI Mono Vollspur.

Baujahr Februar 1979, Seriennummer 005148

 

 

 

 

 

 

Die Seitenteile habe ich mir aus Birke Multiplexholz

selber gebaut und mit Tischlerlack "Mahagoni" lackiert.

Als die Maschine zu mir kam, war sie "nackt"; das heißt

keine Seitenteile und keine Rückwand.

Das Gerät stand früher im Studio Bern in einem Wagen

und dann im STUDER/REVOX Museum in der Schweiz.

 

 

 

 

Auf der "Variable Speed Control" Platine mussten 2 Elkos (100uF/16V)

getauscht werden. (gelbe Pfeile)

 

 

 

Mit den 13mm Sechskantmuttern sind die Motorbetriebskondensatoren befestigt.

 

Zu sehen sind auch die Leistungstransistoren.

 

 

Die RIFA Miniprints habe ich sofort gegen neue Kondensatoren

getauscht!

Die alten Entstörkondensatoren sind echte "Zeitbomben"!

10 Stück davon sind in der B67 verbaut.

3 für den linken Wickelmotor, 3 für den rechten Wickelmotor,

1 für den Capstanmotor und 3 hinter dem Spannungswahl-

schalter.

 

 

 

Diese Arbeit war ein wenig fummelig.

Verbaut ist ein Kondensator mit 0,1uF und zwei mit 2,2nF.

 

 

 

 

 

 

 

Alt gegen neu.

 

Jetzt hat meine B67 MKI ein Rückenteil aus Lochblech,

damit es auch mit der Wärmeabfuhr klappt.

Ein Revoxfreund hat mir freundlicherweise ein

schönes Lochblech hergestellt.

Vielen Dank nochmal! 

 

Noch hat die B67 MKI kein Mono VU-Panel.

Aber das kommt.....

 

 

 

 

 

 

Hier bin ich einem Schleifgeräusch während der Wiedergabe

auf den Grund gegangen.

Es liegt an den Bremsbändern, die im Playbetrieb noch leicht

an der Trommel anliegen.

Also muss ich den Bremsmagneten soweit verschieben bis

die Bänder nicht mehr an den Trommeln schleifen.

Eine sehr fummelige Arbeit!

 

Die mit den roten Pfeilen gekennzeichneten Schrauben lösen

und den dahinter liegenden Bremsmagneten verschieben.

Das ganze muss im Playbetrieb geschehen.

Also immer wieder Spulen drauf und wieder runter!

So lange verschieben bis kein Schleifgeräusch mehr zu hören ist.

 

 

Es ist auch wichtig das beide Bremssysteme durch die Abhebebolzen

gleichzeitig gelüftet werden. (grüne Pfeile)

Ist das nicht der Fall, arbeiten die Bremsen nicht syncron und müssen

unbedingt nachgestellt werden.

 

 

Da jetzt sowieso einmal alles offen war, habe ich auch sofort die Bandzug-

waagen und die anderen zugänglichen Teile gereinigt.

Linke Bandzugwaage mit Umlenkrolle.....

 

 

...und die rechte Bandzugwaage mit Umlenkrolle und Abtast-

print für die Zählwerkseinheit.

 

Maschine läuft wieder topfit!!!

Keine Schleifgeräusche mehr!

Nun noch die Abdeckung wieder montieren und fertig! 

 

 

Hier einige schöne Nahaufnahmen von meiner Studer B67 MKI. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Innenleben einer Studer B67 MKI.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich habe ich ein VU-Panel für meine B67 MKI

bekommen.

 

 

 

 

Studer B67 MKI  Teil 2

 

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