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Studer A62 Teil 3

 

Die Revision ist noch nicht fertig; hier sind weitere Bilder.

 

Rückansicht auf das Laufwerkschassis.

 

Die mit den roten Pfeilen gekennzeichneten Bauteile sind die Betriebskondensatoren

für die Wickelmotoren.

 

Ansichtssache.

 

Das Drucktastenchassis lötseitig gesehen.

 

Die in der Mitte zu sehende Spiralfeder unterstützt in 2 verschiedenen Stellungen

das Andruckaggregat der Maschine im Horizontal- und Vertikalbetrieb.

 

Auf diesem Foto ist der Bandendschalterprint zu sehen.

Dort sind die Elkos defekt; darum muss die A62 auch teilzerlegt werden.

Das Laufwerkschassis wird ausgebaut.

Anders ist an diese Platine nicht dran zukommen.

 

Das ausgebaute Laufwerkschassis liegt auf einem alten Kopfkissen, um

Beschädigungen zu vermeiden.

 

Hier 2 Ersatzteilzeichnungen vom Laufwerkschassis und...

 

...vom Motorenchassis.

 

Rechts wieder das Zählwerk mit dem kompletten Minutenrad.

 

Die Frontplatte mit eingebautem Motorenchassis und ausgebautem Laufwerkschassis.

 

Die MP Motorbetriebskondensatoren mit 2uF / 380V.

 

Hier der Betriebsschalter für die 2 Geschwindigkeiten. (7,5cm & 15cm pro sec.)

 

Links und rechts vom Schalter sind die Entstörplatten mit den Mikroschaltern und

den MP Kondensatoren mit 0,05uF / 250V.

 

Der rote Pfeil kennzeichnet die Vordichtung für das obere Gleitlager des Tonmotors.

Über der Capstanwelle ist der Andruckarm positioniert. 

 

Hier mal eine Schnittzeichnung des Capstanmotors.

 

Hier der Vorberuhigungsarm.

 

Die Pfeile kennzeichnen die defekten Elkos.

 

Ohne Worte....

 

Das auslaufende Elektrolyt.

 

Der Zahn der Zeit!

 

Sondermüll...

 

Die Lötseite der Endschalterplatine.

 

Der Pfeil kennzeichnet die Lochscheibe. Unterhalb der Lochscheibe sind 2 Bauteile (gelb)

auf einer Trägerplatte montiert.

Das sind 2 Induktionsspulen, die die Bandendabschaltung in Verbindung mit der sich im 

Betrieb drehenden Lochscheibe regeln.

Diese müssen sehr korrekt justiert sein.

Hier sind die neuen Elkos auf dem Print.

 

Die Kugellager des Andruckarms....

 

...und des Vorberuhigungsarms.

 

Die Vorspannfeder zwischen den beiden Armen.

 

Die Dämpfungspumpe für die Andruckmechanik.

 

Das Andruck- und Cuttermagnet.

 

Der Pfeil kennzeichnet den Betriebsschalter von unten gesehen. Links daneben der

Betriebskondensator (0,5uF / 220V) für den Capstanmotor.

 

Nun noch die Wiedergabeverstärkerprints mit neuen Elkos bestücken. (1x für Kanal R und 1x für Kanal L)

Die Wiedergabeverstärkerprints und die Aufnahmeverstärkerprints liegen sich gegenüber

in einem als Kassette konstruierten Einschub.

 

Oben die Lötseite der Aufnahmeverstärkerplatine und unten die des Wiedergabeverstärkerprints.

 

Der kopfseitige Einblick in die Kassette.

 

Die Wiedergabeverstärkerplatine ist abgeklappt (liegend) und der Aufnahmeverstärker

ist stehend noch an der Kassette befestiegt.

Die alten blauen Elkos sind gut zu sehen.

 

Auf den nächsten 3 Bildern ist der Playback Amplifier mit den neuen Axialelkos bestückt.

 

 

 

 

 

Die 3 in der Mitte des Bildes zu sehenden Kabel (schwarz, rot und blau) sind mit der

XLR-Buchse verbunden. Diese musste ich vor dem Bestücken mit den neuen Bauteilen ablöten,

weil sich die Platine sonst nicht vernünftig händeln lies.

 

 

Das Relais 162b / 119e.

 

Die 4 Trimmpotis sind zum Abgleichen der Baugruppe bestimmt.

 

Der 2,5 kOhm Trimmer dient zum Einstellen des Ruhestroms.

 

2 Leistungstransistoren mit Kühlstern.

 

Dieses Bauteil dient zur Wiedergabeentzerrung nach CCIR.

 

Unter der mit dem Pfeil gekennzeichneten Abschirmkappe, befindet sich ein Elko

der auch noch getauscht werden möchte.

(bei beiden Einschüben; Kanal links und Kanal rechts)

 

Das ist er; ein Axialelko mit 150uF/6V.

 

Die Abschirmkappe....

 

...ist aus Mu-Metall. Infos zum Mu-Metall siehe HIER

 

Einen Axialelko mit 150uF / 6V gibt es nicht mehr.

Stattdessen habe ich einen mit 220uF /35V verbaut.

 

Und fertig.

 

Nun noch die Abschirmkappe drauf.

 

Weil auf einem Kanal die Wiedergabe streikte, habe ich gleich alle 8 Germaniumtransistoren auf

diesem Print getauscht. (rote Pfeile)

Unter der Abschirmkappe (gelber Pfeil) sitzt noch ein Transistor.

 

Diese Anschlüsse verbinden die Wiedergabeverstärkerbaugruppe mit der XLR Buchse.

Die müssen abgelötet werden, um die Platine bei der Neubestückung besser händeln zu können.

 

Alte Germaniumtransistoren.

 

 

 

Auf den folgenden 2 Bildern sind die neuen Transistoren aufgelötet.

 

Hier waren ursprünglich BCY 17 Transistoren verbaut.

Da es diese nicht mehr gibt habe ich Ersatztypen eingebaut. (BC 559C)

 

Das sind die Bauteile unter der Abschirmkappe.

Der Widerstand war auch defekt und musste erneuert werden.

 

Alt

 

Neu

 

Die Abschirmung ist wieder montiert.

 

Diese beiden als Leistungstransistoren arbeitenden Bauteile mit den Kühlkörpern werden auch erneuert.

 

Die neuen sind eingelötet...

 

...und wieder mit den Kühlkörpern bestückt.

 

Die 8 alten Transistoren

 

Die neuen.

Wenn an der Maschine noch weitere Probleme auftreten, wird das hier natürlich dokumentiert.

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