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Studer A37 Teil 1

 

Auf dieser Seite werde ich die Reparatur der STUDER A37 (BM 1) dokumentieren.

Diese Bandmaschine ist 55 Jahre alt und wird hoffentlich bald wieder schnurren

wie ein Kätzchen.

Das Gerät ist ein Prototyp!

 

 

Das Typenschild der STUDER A37 (Prototyp BM 1 - Baumuster 1).

Diese Maschine existiert nur einmal auf der Welt.

 

Der Kopfträger mit Monovollspurköpfen.

 

Die grüne Fläche im Bereich der Spulenaufnahme/Spulen wird natürlich im Originalfarbton

neu lackiert. (die Farbe ist schon vorhanden)

Oberhalb des Netzschalters ist die Bandzugwaage mit Bandberuhigungsrolle (links) zu sehen.

 

Bedienfeld, Capstanwelle, Andruckarm mit Rolle und Bandführungsbolzen.

 

Die Rückseite mit Anschlussfeld.

 

Die mit den roten Pfeilen gekennzeichneten Baugruppen sind Einschübe die genauso

servicefreundlich konstruiert sind, wie man es von STUDER & Revox gewohnt ist.

Bei Störungen einzeln entnehmbar; einfach klasse!

 

Der linke Wickelmotor.

 

Der rechte Wickelmotor.

 

Die Verstärkereinheit mit den Kondensatoren, Röhren und Sicherungen.

 

 

 

Über der freien Stelle (roter Pfeil) zwischen dem Sicherungsträger und den Kondensatoren

hängt der weiter unten beschriebene Capstanmotor.

 

Die Verstärkereinheit.....

 

.....von unten. Eine Verdrahtung nach dem Lehrbuch.

 

Hier ist der Capstanmotor der Maschine zu sehen.

Das Elektroaggregat macht übermäßige Laufgeräusche; dem sind wir auf der Spur.

 

 

 

Rechts von dem Tuchelstecker ist ein kleiner Öler zu sehen.

Dort wurde das Öl zum schmieren der Gleitlager zugeführt.

 

 

 

 

 

Die kleine Kugel mit dem Stützblech dient zur Abstützung der Ankerwelle in axialer

Richtung nach unten, weil der Motor hängend in der Maschine eingebaut ist.

Der Anker ist oben und unten mit je einem Gleitlager gelagert.

 

 

 

 

 

Nach kompletter Zerlegung und Reinigung läuft der Capstanmotor wieder einwandfrei.

Die übermäßig lauten Laufgeräusche sind nicht mehr zu hören.

 

Das mit A gekennzeichnete Bauteil ist die gewuchtete Schwungmasse.

 

Die Bauteile stehen...

 

...in Reih und Glied.

 

Der schwarze Ring besteht aus Hartgummi und soll die beim Anlauf des Motors auftretenden

Torsionskräfte abdämpfen.

Dieses Hartgummibauteil nennt man Hadi-Scheibe.

 

B kennzeichnet einen Schaumstoffring, der an den Gleitlagern als Schmierstoffreservoir

dient. Der Ring ist mit frischem Öl getränkt.

 

C ist die Capstanwelle.

 

Die Kugel D stützt den gesammten Anker in axialer Richtung ab.

 

Der Motor ist fertig zum Einbau!

 

So, nachdem die Drossel A neu gewickelt wurde und 2 neue Motorbetriebskondensatoren B

eingebaut sind, läuft die Maschine wieder.

 

Unglaublich, was da für ein Sound aus der 55 Jahren alten Bandmaschine kommt.

So macht die analoge Aufnahme-und Wiedergabetechnik richtig Spaß!

 

Es folgen noch einige Ansichten von der Verstärkereinheit.

 

 

 

Hier noch 2 Schaltpläne von der STUDER A37 als Bild und hier als PDF Datei:   Schaltplan für die STUDER A37

 

 

 

Die folgenden Bilder zeigen den reparierten Leistungsverstärker.

 

Die mit den roten Pfeilen gekennzeichneten Bauteile wurden getauscht .

 

Anstatt den 2 grünen defekten 8µF Elkos sind 2x 10µF/350V Axialelkos eingebaut worden.

 

Auf der Unterseite der Platine sitzt der zweite 8µF Elko.

 

Der fertige Leistungsverstärkereinschub kann eingebaut werden.

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